Anhaltende Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, das Gefühl, dass nichts mehr Freude bereitet — affektive Erkrankungen wie die Depression zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen überhaupt. Sie betreffen nicht nur die Stimmung, sondern oft den gesamten Alltag: Schlaf, Konzentration, Beziehungen, Energie. In der Praxis Dr. Röttig in Halle bildet die Behandlung affektiver Erkrankungen, insbesondere der Depression, einen fachlichen Schwerpunkt.
Was kennzeichnet eine Depression?
Depressionen zeigen sich sehr unterschiedlich, typische Anzeichen können unter anderem sein:
- gedrückte Stimmung über einen längeren Zeitraum
- Verlust von Interesse und Freude an Dingen, die früher wichtig waren
- Antriebslosigkeit und schnelle Erschöpfung
- Schlafprobleme oder verändertes Essverhalten
- Konzentrationsschwierigkeiten und Grübelneigung
Wichtig zu wissen: Eine Depression ist keine Frage von Willensstärke. Sie ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die behandelbar ist — und je früher Unterstützung gesucht wird, desto eher lassen sich eingefahrene Muster durchbrechen.
Wie kann Verhaltenstherapie helfen?
Die Verhaltenstherapie setzt bei einer Depression an mehreren Punkten gleichzeitig an, die sich in der Praxis bewährt haben:
Aktivitätsaufbau Depression führt häufig zu einem Rückzug aus Aktivitäten, die eigentlich guttun würden — was die Antriebslosigkeit weiter verstärkt. Gemeinsam wird erarbeitet, wie sich Schritt für Schritt wieder mehr Struktur und positive Erfahrungen in den Alltag holen lassen.
Arbeit an Gedankenmustern Depressive Episoden gehen oft mit negativen, selbstkritischen Denkmustern einher. In der Therapie wird untersucht, wie realistisch diese Gedanken tatsächlich sind, und alternative Sichtweisen werden erarbeitet.
Umgang mit Grübeln Viele Betroffene kennen das ständige Kreisen der Gedanken. Verhaltenstherapeutische Techniken helfen dabei, aus diesen Grübelschleifen auszusteigen.
Rückfallprophylaxe Auch wenn es der Person bereits besser geht, ist ein Blick auf mögliche Frühwarnzeichen und Stabilisierungsstrategien fester Bestandteil der Behandlung.
Auch hier gilt: Verhaltenstherapie lebt von der aktiven Mitarbeit und dem gemeinsamen Erarbeiten neuer Herangehensweisen — die Therapeutin begleitet dabei als interessierte Partnerin auf Augenhöhe.
Einzel- oder Gruppentherapie
Die Behandlung von affektiven Erkrankungen ist sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting möglich. Die Gruppe bietet dabei einen zusätzlichen Wert: das Gefühl, mit den eigenen Erfahrungen nicht allein zu sein, der Austausch mit ähnlich Betroffenen und die Möglichkeit, gemeinsam neue Wege auszuprobieren.
Wie läuft der erste Kontakt ab?
Der Einstieg erfolgt über die Psychotherapeutische Sprechstunde. In bis zu drei Terminen von jeweils maximal 50 Minuten wird gemeinsam eingeordnet, wie sich die Beschwerden zeigen und welches weitere Vorgehen sinnvoll ist. Im Anschluss folgen bei Bedarf bis zu vier probatorische Sitzungen, bevor die eigentliche Therapie beginnt.
Depression behandeln in Halle
In der Praxis Dr. Röttig im Steintorpalais in Halle liegt ein fachlicher Schwerpunkt auf der verhaltenstherapeutischen Behandlung affektiver Erkrankungen, insbesondere der Depression — wissenschaftlich fundiert, transparent und im gemeinsamen Austausch.
Praxis Dr. Röttig Am Steintor 14, 06112 Halle (Steintorpalais, 3. Etage) Telefon: 0345 24981750 · kontakt@psychotherapie-roettig.de
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Diagnostik oder Beratung. Bei Fragen zu einer möglichen Behandlung steht die Psychotherapeutische Sprechstunde zur Verfügung. Bei akuten Krisen oder Suizidgedanken wenden Sie sich bitte umgehend an die Telefonseelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222) oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116117).
