Einzelpraxis mit Kassenzulassung in Halle. Verhaltenstherapie für Erwachsene, einzeln und in der Gruppe.
Wenn Angst den Alltag enger macht.
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Wenn Sie das kennen:
Sie meiden Busse, Bahnen, Menschenmengen oder Situationen, aus denen Sie nicht schnell wieder herauskommen.
Vor Gesprächen, Telefonaten oder Situationen, in denen Sie beobachtet werden könnten, steigt die Anspannung tagelang an.
Eine bestimmte Sache löst starke Angst aus, etwa Höhe, enge Räume, Spritzen oder Tiere.
Ihr Aktionsradius ist über die Zeit kleiner geworden, ohne dass Sie es bewusst entschieden hätten.
Sie machen manches nur noch in Begleitung oder mit Dingen, die Sie beruhigen.
Exposition in vivo
„In vivo“ heißt: in der echten Situation. Sie stellen sich der gefürchteten Situation, vorbereitet und begleitet, und bleiben so lange darin, wie wir es gemeinsam geplant haben.
Arbeit mit Körperempfindungen
Wenn körperliche Ursachen ärztlich abgeklärt sind, führen wir die gefürchteten Reaktionen in der Therapie gezielt herbei und prüfen gemeinsam, wie Sie sie bewerten.
Die Angst verstehen,
bevor Sie ihr wieder
begegnen.
In Ihrem Tempo.
Angsterkrankungen halten sich durch einen Mechanismus, der zunächst völlig vernünftig wirkt: Sie meiden, was Angst macht, und fühlen sich sofort erleichtert. Damit ist kurzfristig alles gut. Langfristig bestätigt jede Vermeidung die Annahme, dass die Situation gefährlich war, und die Angst bleibt.
Wir beginnen deshalb damit, Ihre Angst zu verstehen, und planen erst danach, wie Sie den Situationen wieder begegnen können, in einer Reihenfolge und einem Tempo, das Sie mitbestimmen. Ich begleite Sie dabei, auch außerhalb des Praxisraums, wenn das für die Übung nötig ist. Worum es geht, ist ein anderer Umgang mit der Angst, nicht ihre Abwesenheit.
Dr. Dörthe Röttig
Diplom-Psychologin · Psychologische Psychotherapeutin
